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Safran

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und zählt zu den Krokussen. Safran wächst im Prinzip überall, wo Wein und Weizen wachsen. Er liebt einen heißen Sommer, einen nebelreichen Herbst und einen schneereichen Winter. Safran ist relativ unempfindlich gegen Frost und übersteht Kälte bis zu -15°C.
Die violett blühende Pflanze entwickelt im Spätherbst, nach einer langen Sommerpause, ihre Blüte mit den begehrten drei Gewürzfäden. Erst im November und Dezember entwickelt sich der Großteil der Blätter, auch Safrangras genannt. Dieses bleibt den ganzen Winter über grün, auch bei extremer Kälte und Schneelage. Die Blätter dürfen nicht abgeschnitten werden. 
Im Frühjahr - etwa Mitte bis Ende Mai - stirbt das Safrangras ab. Der Safrankrokus zieht sich in die Knolle zurück und überdauert so den Sommer.

Anbau:

Der Boden sollte locker und wasserdurchlässig sein. Safran braucht nicht viel Wasser und er verträgt keine Staunässe. Die Safranknollen werden im August in einer Tiefe von 5-8cm in die Erde eingesetzt. Der Pflanzabstand beträgt ca. 5-10 cm. Pflanzflächen immer unkrautfrei halten!

Ernte:

Safran wird Ende Oktober / Anfang November per Hand geerntet, aber nur bei sonnigem Wetter. Dafür werden die drei orange-roten Stempelfäden aus der Blüte gezupft. Danach sollen sie rasch getrocknet werden, am besten in einem Trockner bei 40°-45°C in ca. 12 min. oder bei Zimmertemperatur – dauert dann aber länger.

Lagerung:

Die getrockneten Fäden in einer sehr gut verschlossenen Dose in einem trockenen, dunklen Raum aufbewahren. Ansonst verlieren sie Duft und Farbe.


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